Neu ist immer besser!

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Aufgrund einer größeren finanziellen Investition im Jahr 2018, habe ich mich dazu entschlossen (natürlich in Absprache mit meiner besseren Hälfte) meine beiden Aquarien zu verkaufen… Die laufenden Kosten und der Zeitaufwand sind einfach zu hoch, als dass ich beide Aquarien stemmen kann noch will. Allein Triton wird alle 14-15 Tage erneuert, das geht ganz schön ins Geld und wer selber ein Meerwasser Aquarium zu Hause hat, weiß um die Arbeit, die es mit sich bringt.

Aaaaaber! Ich wäre ja total meschugge, wenn ich gar kein Meerwasser Aquarium mehr besitzen würde!!!

Also bin ich mal durch meine Bude geschritten und habe geschaut, wo denn ein kleineres Becken stehen könnte und bin wieder auf den gleichen Standort gekommen, an dem mein jetziger Raumteiler steht. Da dieser zwischen Wohn- und Esszimmer flankiert, jedoch auch viel Platz einnimmt, habe ich mich für folgende Maße entschieden:

95x65x50cm (Länge x Tiefe x Breite) und ein Technikbecken eines befreundeten Gleichgesinnten von 75x45x30cm.

Das Becken bekommt vier Bohrungen, von denen einer für Kabel gedacht ist, somit habe ich keine Kabel neben dem Becken verlaufen. Die Bohrungen werden, obwohl das Becken nicht sonderlich groß ist, 32mm, 40mm, 32mm, 32mm. Davon ist das 40ger Rohr für den Abfluss, dann noch Zulauf, Ablauf und Kabelkanal. Als ich dann bei Google nach Inspiration für den Aufbau gesucht habe, vielen mir die amerikanischen Becken mit den roten Verrohrungen auf und muss sagen, dass ich direkt angetan war. Also im www nach roten Rohren in Deutschland geguckt und siehe da, Meerwasser Bartelt verkauft diese (auch wenn diese wesentlich teurer als die grauen Standard PVC Rohre sind). Alle restlichen Teile sind in grau gehalten und ich finde diese Kombination einfach Klasse.

Die seltsame Länge von 95cm ist darauf zurückzuführen, dass ich zwischen der kurzen Trennwand zum Esszimmer und der Fensterbank eben nur knapp einen Meter zur Verfügung habe, links aber noch die Steckdose sitzt, die das ganze Becken versorgen muss. Der Unterschrank wird hingegen 95x85x80cm und besteht aus Boschprofilen eines günstigen Anbieters. Auf und unter dem Rahmen kommen Siebdruckplatten von 18mm, die Seitenwände werden mit 5mm MDF in weiß verkleidet. Aufgrund der kurzen Wand auf der linken Seite, habe ich mich dazu entschlossen, das Technikbecken auf die rechte Seite des Unterschranks zu stellen, so kann ich bei Bedarf die Seitenwand, sowie die Front abnehmen, um gut an das Technikbecken und die beinhaltete Technik zu kommen. Über die abnehmbaren Blenden habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, evtl. wird das mit einem aufliegendem L-Profil unten an der Blende und einem Magneten oben realisiert.

Lange vor der Bestellung des Beckens bin ich dann schon zu Mrutzek und habe mir Totes Riffgestein/Äste besorgt. Diese Äste werden dann später an vereinzelten Stellen mit Real Reef Rock Platten versehen, damit ich ordentlich Stellraum habe. Da ich regelmäßig Ableger produziere, habe ich mir gedacht, dass die Reefplugs super in vorgebohrte Löcher in den Ästen passen würden! Also Riffäste her, 12er Steinbohrer und auf zum Schweizer Käse. Das Ergebnis ist richtig gut geworden, die Steine liegen bereits jetzt im noch laufenden Becken, um Kalkrotalgen und Bakterien wachsen zu lassen. Jetzt muss ich nur noch auf das Becken warten, den Unterschrank habe ich bereits fast fertig. Ich habe mir noch eine schöne Steckerleiste gekauft, die jede einzelne Steckdose mit einem Kippschalter schalten kann. Davon erhoffe ich mir einfach einen aufgeräumten Unterschrank… Wunschdenken und Realität liegen aber bei dem Thema meistens weit auseinander 😉

Abschließend noch ein paar Bilder, sobald es weiter geht, werde ich euch berichten!

P.s.: Das Aquarium mit den Maßen 140x60x45cm ist natürlich ab Ende August käuflich zu erwerben 😉 Mit dabei der Unterschrank, Verrohrung und Technikbecken für schmale 400,- €

2 Responses

  1. Dominik

    Großartig, dummerweise habt ihr meschugge-Typen mich angesteckt und somit habe ich ähnliche Geistesblitze 🙈
    Denk dran, dass Becken nicht ganz an die wand zu schieben, ggf etwas Styropor zwischen wand und Glas, so kann man auch dort nochmal einen Magneten für eine Pumpe setzen die ggf das Riff hinterspült.

    Viel Erfolg 👍🏻

  2. Bernd

    Wirklich eine sehr interessante Geschichte.Werde mir das mal bestimmt vor Ort mal live anschauen.
    Klasse Projekt.Bin gespannt wie es wird. Weiterhin viel Glück beim Start mit dem neuen Becken.
    Gruß Bernd 🙂

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